Peter Loeliger

Dr. sc. nat. ETH, Projektmanager, pens.

Verschwörungstheoretiker – dieser Begriff ist zu einem erfolgreichen Schimpfwort geworden, mit dem all diejenigen abgestraft werden, die die offizielle Version der Ereignisse vom 11. September 2001 in Zweifel ziehen.

Und doch ist es unbestreitbar, dass auch die offizielle Geschichte (nur) eine Verschwörungstheorie ist – Bin Laden et al die Verschwörer! Welche Evidenzen stützen die offizielle Verschwörungstheorie, welche Evidenzen die Einwände? Dies wäre – wie in einem Indizienprozess – gegeneinander abzuwägen.

Es sind heute sehr viele Fakten bekannt (die zum Teil von anderen Personen dieses Aufrufs schon erwähnt werden), die nicht mit der offiziellen Theorie in Übereinstimmung gebracht werden können und konsequent ignoriert werden. Zwei Beispiele von vielen:

  • Am Nachmittag des 11. Septembers fällt WTC 7, ein 49-stöckiges Stahlgerüstgebäude, das von keinem stärkeren Einschlag betroffen war und nur kleine Zimmerbrände aufwies, in Fallgeschwindigkeit in sich zusammen. Dazu gilt es zu sagen, dass sich Stahl bei starker Erhitzung zwar weich verformen würde. Das hätte aber nur zur Folge, dass sich das Gebäude durch das Eigengewicht langsam verbiegt. Eine kontrollierte Sprengung – auf die hier alles hindeutet – hätte tage-/wochenlanger Vorbereitung bedurft.
  • Am 11. September hat eine gross angelegte militärische Übung (Übungsanlage: entführte Passagierflugzeuge!) stattgefunden. Zufall? Nicht völlig auszuschliessen. Aber einzig eine solche Übung ermöglichte es, die klaren Richtlinien im Alarmfall (sofortiges Aufsteigen von Abwehrflugzeugen mit Abschusserlaubnis nach festgelegten Kriterien) zu umgehen und die Abwehr zu verwirren.

Evidenzen auf Plausibilität überprüfen; die Frage «wem nützt es?» und den klaren Auftrag eines jeden Geheimdienstes – nämlich «den Gegner täuschen», «falsche Fährten legen» – nicht ausser Acht lassen. Dies wäre das Ziel einer fundierten Untersuchung.

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