Elsa Legittimo

Dr. phil., Geisteswissenschaftlerin; Zürich

Wer die offizielle 9/11-Version in Frage stellt, nimmt in Kauf, dass er möglicherweise enorm getäuscht wurde und dass vielleicht eine viel gräulichere Tat begannen wurde, als jene, die ihm offiziell mitgeteilt wurde.

Die meisten von uns haben, zumindest anfangs, an die offizielle Version eines islamisch-extremistischen Terroranschlags geglaubt. Wo nichts bewiesen werden kann, appelliert man ausschliesslich an unseren Glauben und an unsere Emotionen, nicht an unseren Verstand.

Um nicht der Gutgläubigkeit zu verfallen, sollten wir unseren kritischen Denkprozess aktivieren. So ist zum Beispiel der Name ‚ground zero‘ sehr irritierend. Es handelt sich um einen fachspezifischen Terminus, ein fester militärischer Begriff, eine Bezeichnung mit einer einzigen Bedeutung: der Explosionsort einer Atombombe (über oder unter dem Boden). Die Wörterbücher von vor 2001 sind diesbezüglich unmissverständlich. Das kann jeder selber nachschlagen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es sich dabei um eine Metapher handelt. Wenn man sich die Bilder und Videos des Ereignisses anschaut, wirkt die Bezeichnung jedoch wenig metaphorisch: Man sieht Beton und Stahl, die sich innerhalb von wenigen Sekunden in feinen gleichmässigen Mikro-Staub verwandeln.

Angesichts der wirtschaftlichen und politischen Realität, die uns und ganz Europa mit den Amerikanern bindet und verbündet, haben wir allen Grund, uns betroffen zu fühlen und uns zu fürchten, wenn in Amerika Ereignisse wie 9/11 nicht richtig geklärt werden. 9/11 ist keine amerikanische, landesinterne Angelegenheit, weil (a) Personen von Dutzenden von Staaten getötet wurden, (b) die Amerikaner sogleich internationale Tourneen (unter dem Motto: You are either with us or against us) organisiert haben, und (3) die Attentate als Vorwand genommen wurden, internationale Kriege zu beginnen.

Wenn dieses Ereignis in den nächsten Jahren nicht international untersucht und geklärt wird, werden wir und die folgenden Generationen in einer Welt leben müssen, in der Lüge und Täuschung vorherrschen. Kritisch denkende Menschen werden bestenfalls eine belächelte Minderheit sein.

Wer Letzteres nicht wünscht, sollte sich die Zeit nehmen, sich mit dem Geschehen auseinanderzusetzen und ebenfalls eine unabhängige und internationale 9/11-Untersuchung fordern.

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