Samuel Riggenbach

Projektleiter und Unternehmer, Basel

Bezüglich 9/11 sind nur ganz wenige wirkliche Experten. Aber wenn man sich etwas mit der Materie auseinander setzt – ich tat dies doch insgesamt wohl etwa 50 bis 100 Stunden in den letzten Jahren – dann muss man sagen, dass einfach sehr viel nicht stimmt «an dieser ganzen Geschichte». Ganz persönlich finde ich nicht einmal das Geschehen an sich das Tragischste, oder die offiziellen Erklärungen über diesen Tag – sondern viel mehr die Folgen, welche uns seither begleiten: das unendliche Leid, welches den Menschen in anderen Ländern zugeführt wurde und wird, die wohl nicht nachvollziehbaren Dramen auch bei Beteiligten von direkten Kämpfen und deren Angehörigen, die Zerstörung von Hab- und (Kultur-)Gut, das Elend der Flüchtlinge und die schwierigen Fragen für die Ankunftsländer.

Ich glaube auch, dass sogenannte terroristische Anschläge (London, Madrid, Paris, Brüssel) nicht oder nur rudimentär aufgeklärt sind (respektive die offiziellen Versionen nicht stimmen oder höchstens einen (kleinen?) Teil der Wahrheit wiedergeben). Und ich glaube, dass der Weg hin zur Überwachung aller Bürger mit all diesen Geschehnissen zusammenhängt und für die Menschheit tragische, dramatische Folgen und grosse Konsequenzen haben wird. Und alles wofür? Geld? Macht? Kontrolle? Besser sein als der andere?

Ich glaube daran, dass es Entscheider gibt, welche Kriege befehlen, welche Soldaten schicken, welche an der Rüstungsindustrie verdienen, welche bewusst und mit Gewalt fremden Menschen physisches und psychisches Leid zuführen oder via Befehle zuführen lassen. Ich glaube auch daran, dass solche Menschen von all diesem «Unrecht» profitieren, welches (zumindest einem Teil der Menschheit) zugeführt wird. Ich kann mir selbstverständlich vorstellen, dass dies alles nicht im Affekt geschieht sondern mittel- bis langfristig geplant ist. Und ich bin der Meinung, dass diese Menschen zur Rechenschafft gezogen werden sollen. Da es scheint, dass 9/11 zu einem grossen/wichtigen Teil am Anfang all dieser Geschehnisse der letzten 15 Jahren steht, gilt es diesen Tag «restlos» aufzuklären – und im Idealfall die Verantwortlichen einem ordentlichen Verfahren zu unterwerfen.

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