Roland Jeanneret

Journalist, Kommunikationstrainer (Krisenkommunikation) und ständiger Dozent an der Schweizer Journalistenschule MAZ in Luzern

Nicht nur «gewöhnliche» BürgerInnen, nicht nur BerufskommunikatorInnen – nein, auch zahlreiche Buchautoren und Denker stellen sich selbst heute noch zu 9/11 Fragen. Zu viele «Tatsachen» sind wackelig, Erklärungen unglaubwürdig, Untersuchungen lückenhaft. Anderseits ist das Ereignis, mit rund 3000 Todesopfern und zahllosen mittlerweile erkrankten Helfern, derart gigantisch, dass man – schon nur aus historischer Glaubwürdigkeit – nicht zur Tagesordnung übergehen darf.

Natürlich ist die Gefahr von Verschwörungstheorien gegen die «bösen» USA gross. Wer die Gesinnung eines George W. Bush oder die Praxis einer CIA kennt, hat allen Grund zu misstrauen. Zu offensichtlich scheint das Finden eines Vorwands, das Oelland Irak – selbst gegen den deklarierten Willen der UNO-Weltgemeinschaft – angreifen zu können. Und gerade um falsche Anschuldigungen und Legendenbildungen zu vermeiden, ist eine neue, neutrale und umfassende Untersuchung nötig!

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