Bruno Jehle

Informationsspezialist, Gontenschwil

Die Interpretation der Ereignisse vom 9/11 sind heute als Rohrschachtest bestens geeignet. Die vorliegenden Informationen zeigen ein verschwommenes Bild und die jeweils bevorzugten Erklärungsmuster lassen tief ins Unterbewusstsein des Interpretierenden blicken, in die Art, wie mit Informationen umgegangen wird und wie man sich zu Machthabern stellt.

Viele Journalisten zeigen ein interessantes Muster. Zum Beispiel Christian Nünlist von der AZ zieht es am 5.9.2011 vor, unzimperlichen Machthabern wie G. W. Bush und D. Cheney zu glauben und fühlt sich berufen, Kritikern der offiziellen Version unter der Schlagzeile «Lügen der Verschwörungstheoretiker entlarvt» jede Glaubwürdigkeit abzusprechen.

Besagter Rohrschachtest zeigt natürlich auch interessante Denk- und Persönlichkeitsmuster bei Kritikern der offiziellen Version. Da es sich bei den Ereignissen am 11.9.2001 aber um ein historisch bedeutendes Ereignis handelt, welches den Nato-Bündnisfall auslöste und in der Folge zu Kriegen führte, sollten alle relevante Dokumente der Forschung uneingeschränkt zugänglich gemacht und eine unabhängige, internationale Untersuchung durchgeführt werden.

Erst solche Ergebnisse würden das nach wie vor verschwommene Bild schärfer zu Tage treten lassen und Manipulationen, von wem sie auch immer gestreut wurden, entlarven. Auch die USA sollten ein Interesse daran haben, diese komplexe Ereigniskette (incl. Athrax-Anschläge) gründlich zu klären.

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