Jan von Wartburg

Informatiker, Zürich

Es war einmal eine Zeit, da gab es noch einige mutige Journalisten wie Bob Woodward und Carl Bernstein. Sie konnten auch Dank der damals noch unabhängigen Washington-Post entgegen aller Macht des Establishments die kriminellen Machenschaften der Nixon-Administration aufdecken.

Hätten wir 2001 eine wirklich freie Presse gehabt, wer weiss, was dann herausgekommen wäre! Die Watergate-Affäre wurde aber wohl zum Lehrstück für die Mächtigen umfunktioniert, denn diese erklärten fortan die öffentliche Meinungsbildung zur Chefsache – seitdem gibt es eine Informations-Pyramide.

Sie denken, Propaganda gibt es nur in Nordkorea? 9/11 hat das diesbezügliche «Potenzial» des Westens gezeigt. Wurden kritische Fragen wirklich öffentlich debattiert, oder wurde nur Stimmung gegen den Feind gemacht? Eindeutig letzteres: Statt kritische Fragen zu diskutieren, wird immer gleich von Verschwörungstheorien geredet – macht Sie das nicht stutzig?

Dann Irak – Lügen über Lügen. Was brauchen wir denn noch?

Dieser Beitrag wurde unter Informatik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.