Astrid Trachsel

Dozentin, Unterägeri

Ob wir die Wahrheit wirklich jemals erfahren werden, bezweifle ich sehr. Aber aus Respekt für die Opfer sollten wir alles tun, um die Wahrheit zu fordern. Selbst wenn es letztendlich nur darum geht, den Verantwortlichen zu zeigen, dass wir uns nicht mit Ihrer Augenwischerei verblenden lassen.

Wahrscheinlich wird sich ein riesiger Sumpf auftun, bis wir alle Einzelheiten erfahren und die Zusammenhänge erkennen. Die Verantwortlichen und ihre verfilzenden Co-Abhängigen werden ihre persönlichen Interessen schützen wollen. Das haben sie nun die letzten zehn Jahre erfolgreich getan. Und genau hier muss Widerstand der Öffentlichkeit geboten werden.

Ich habe «nur» meinen gesunden Menschenverstand und der sagt mir, dass bei so unzähligen Widersprüchen vieles nicht stimmen kann. Deshalb fordere ich eine neue Untersuchung dieses monströsen Verbrechens.

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