Willy Blaser

pensioniert, Freelance-Hobby-Alpin-Journalist; Thailand

Willy BlaserAls ich kürzlich jemandem erzählte, dass ich mich mit dem Thema 9/11 befasse und grosse Zweifel an der offiziellen Version habe, war dieser völlig entsetzt. Es schien ihm völlig unbegreiflich, wie man überhaupt so etwas denken kann.

Gutgläubig oder skeptisch?

Je nach Religion, Erziehung, Bildung und Wissen gibt es Menschen mit unterschiedlichen Meinungen und Auffassungen. Es gibt Leute, die alles glauben, vor allem was im Fernsehen berichtet wird. Andere dagegen sind skeptischer und stellen Fragen. Ich selber habe früher auch viel mehr geglaubt als heute. Ich mag mich noch sehr gut daran erinnern wie ich damals, 1972, im Vietnamkrieg den US- Weihnachtsbombardierungen von Hanoi und Haiphon mit Genugtuung zustimmte. In der Zwischenzeit bin ich ein wenig in der Welt herumgekommen und mir dabei so richtig bewusst wurde, wie sehr auch wir von Kleinauf einer Hirnwäsche unterzogen werden. Im Nachhinein schäme ich mich fast ein wenig, damals so einseitig, falsch informiert und so naiv gewesen zu sein. Jedermann weiss inzwischen, dass der Tonking-Zwischenfall von 1964, der als Begründung zum US-Kriegseinsatz angegeben wurde, eine Lüge der Amerikaner war. Diese Erkenntnis war, so denke ich, ausschlaggebend für meine heutige Skepsis gegenüber den USA . Und es gab ja noch so viele andere Lügen, vorher und nachher. Und wer halt einmal lügt, dem glaubt man eben nicht mehr so schnell ein zweites Mal. Ich bin stolz, nicht auf die Lüge der Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein hereingefallen zu sein. Dies war eigentlich auch gar nicht so schwer herauszufinden. Dazu musste man nicht studiert haben, manchmal genügt ein wenig gesundem Menschenverstand. Weshalb man trotz verzweifelter Suche keine Massenvernichtungswaffen gefunden hat, ist ganz einfach: weil es keine gab! Auch hier haben die USA gelogen und dies sogar noch vor dem UN-Sicherheitsrat. Ist es daher nicht begreiflich, dass man einer solchen Regierung nicht mehr alles glaubt, was die einem „auftischen“?

Die ersten Zweifel

Die Bilder von 9/11 werden wohl Vielen noch in Erinnerung sein. Ich war damals gerade in New-Dehli. In Rekordzeit wurde herausgefunden, dass es sich um 19 Terroristen von Al-Qaida handelte, welche die vier Flugzeuge entführten. Dass dabei ein 3. Gebäude, der WTC 7, ohne äussere Einwirkung eingestürzt war, von dem hatte ich vorerst keine Kenntnis. Erst als ich davon erfuhr, habe ich begonnen mich mehr mit 9/11 zu beschäftigen und Fragen zu stellen. Dieser absolut symmetrische Einsturz vom WTC7 schien doch sehr dubios, was mich stutzig machte. Die ersten Zweifel kamen auf. Mit grossem Interessen habe ich, wie vermutlich viele andere, auf die entsprechenden Erklärungen im  9/11 Commission Report gewartet. Der Einsturz wird darin jedoch mit keinem einzigen Wort erwähnt. Die Aussagen der Feuerwehrleute die laute „Bäng, Bäng, Bäng“ gehört hatten, blieben verschwiegen. Noch mehr Zweifel kamen auf.

Pentagon

Das Pentagon, eines der bestgesicherten Gebäude der USA mit einem hoch entwickelten Luftabwehrsystem ausgestattet, wurde von einer Boeing 757 (Flight  AA 77) getroffen. Die Maschine, angeblich gesteuert von Hani Hanjoor, dem bestausgebildeten der Hijackerpiloten, soll nach einer Wende von 330 ° Grad beim Anflug nur wenige Meter über dem Boden mit 850 Km/Std ins Gebäude gecrashed sein. Dies von einem Piloten, dem einen Monat vor 9/11 verweigert wurde eine Cesna 152 zu fliegen, da er, gemäss dem Fluginspektor, einen grossen Mangel an elementaren Grundkenntnissen zum Fliegen hatte. Von den 64 Passagieren und Besatzungsmitglieder wurden weder Leichen noch Leichenteile gefunden, es gab auch keine Flugzeug- noch Gepäckteile. Mit Ausnahme einer Foto wurden sämtliche Aufnahmen und Videos bisher unter Verschluss gehalten. Die „Blackbox“ wurde erst viel später gefunden. Die internationale Pilotenvereinigung „Pilots for 9/11 truth“ soll jedoch nach Studium der Aufzeichnungen Widersprüche mit den offiziellen Angaben festgestellt haben.

Shanksville

Ein viertes entführtes Flugzeug, Flight 93 der United Airlines, eine Boeing 767, ist in der nähe von Shanksville im Sturzflug in den Boden gecrashed. Der Absturz soll aufgrund eines Kampfes zwischen Entführer und Passagieren erfolgt sein. Es gibt Fotos von der Einschlagstelle, ein etwa drei Meter breiter Krater. Gemäss offzieller Version lagen die Flugzeugwrackteile unmittelbar in der Nähe des Einschlages. Nach Augenzeugen gab es jedoch keine grössere Trümmer die auf einen Flugzeugabsturz hätten hindeuten können. Diese seien über mehrere Kilometer verstreut  gewesen. Zeugen berichteten auch, ein in der Luft explodierendes Flugzeug gesehen zu haben. Dies könnte vielleicht auch die Erklärung sein, weshalb von den 44 Passagieren lediglich 1500 Körperteile gefunden wurden.

World Trade Center

Bei so vielen offenen Fragen liegt es auf der Hand, dass man auch die Ereignisse in New-York wesentlich kritischer studiert. Für die grosse Mehrheit der Leute ist 9/11 eine einfache Geschichte: zwei Flugzeuge flogen in die WTC-Türme und diese brachen anschliessend zusammen. Wenige scheinen Kenntnis vom Einsturz von WTC7 zu haben, noch weniger wohl von diesem spektakulären acht Stockwerken hohen klaffenden Loch an der Stelle wo das WTC6 stand. Die Wenigsten werden sich wohl auch  Gedanken gemacht haben, wie es wohl dazu kommt, dass abgesehen von ein paar Stahlträgern, der Ganze Schutt der Türme aus feinen Staubteilchen bestand, als ob diese pulverisiert worden wären und dass man darin geschmolzener Stahl gefunden wurde. Und die Wenigsten werden wohl auch wissen, dass mit Wärmebilderaufnahmen der NASA, noch fünf Tage danach, eine sehr grosse Restwärme in den Fundamenten der eingestüzten Gebäuden nachwiesen wurde.

Der wundersame Handkoffer des Mohamed Atta

Wie eingangs erwähnt, konnten die Attentäter sehr schnell ermittelt werden. Die Ermittler scheinen dabei grosses Glück gehabt zu haben, indem sie Atta’s Handkoffer, mit belasteten Beweisen über die Flugzeugentführungen, in einem Auto am Bostoner Flughafen gefunden haben. Was für ein vergesslicher Terrorist dieser Atta doch gewesen sein muss! Und wie merkwürdig es doch ist, dass just an diesem Morgen des 9/11 die amerikanische Luftwaffenabwehr versagte? Vier Flugzeuge können ungehindert von ihrer Flugroute abkommen, ohne dass die US-Abfangjäger eingesetzt werden.

Physikalische Gesetzte lügen nicht

Die Diskussion endete mit der Frage meines Partner: Ja, kannst Du denn dies alles beweisen? Kannst Du beweisen, dass die Türme gesprengt wurden? Währenddem bei jedem Flugzeugabsturz die Ermittler jedes kleinste gefundene Flugzeuteil sichern und mittels modernsten kriminaltechnischen Methoden untersuchen um die Ursache des Absturzes abzuklären, scheint man im Falle von 9/11 sehr lasch gewesen zu sein. Da es ja zum Voraus völlig klar war, dass es sich um Attentate handelte, was sollte man da ja noch untersuchen? Ob man denn Sprengstoffrückstände gefunden habe? Ja, wie kann man, wenn man nicht danach sucht? Ganz offensichtlich hat man von vorherein jegliche Möglichkeit einer Beweisführung für eine kontrollierte Sprengung ausgeschlossen. Das «Beweismaterial» ist ja auch ziemlich rasch verschwunden. Was man aber nicht vertuschen kann, sind die physikalischen Gesetze.

Noch immer keine Zweifel?  

Wenn jetzt jemand, nach Kumulation von so vielen Unstimmigkeiten, noch immer nicht versteht, dass man berechtigte Zweifel an der offiziellen Version von 9/11 haben kann, ist ihm nicht mehr zu helfen. Und wer behauptet, der Gedanke, es könne sich nicht um eine Inszenierung handeln, dass es völlig unrealistisch, ja undenkbar sei, ein Passagierflugzeug mit einem Duplikat (Drohne) auszuwechseln und dann abstürzen zu lassen, den muss fast schon als ein wenig naiv bezeichnen. Operation Northwoods 1962 Kuba lässt grüssen.

Die grösste Lüge des 21. Jahrhunderts

Dreizehn Jahre sind seither vergangen. Es ist zu befürchten, dass 9/11 wie das Kennedy-Attentat ungelöst bleiben wird.  Mit den heutigen Sozialnetzen ist es jedoch, im Gegensatz zur Zeit des Kennedy-Attentats, wesentlich einfacher, grosse Massen zu informieren, zu sensibilisieren und zu mobilisieren.

Es darf niemandem  gleichgültig sein, dass 9/11 so in die Geschichtsbücher eingehen wird. Der Druck der Weltöffentlichkeit auf die US-Regierung muss daher so gross werden, dass diese einer internationalen Untersuchung zustimmen muss. Ich habe noch immer die leise Hoffnung, dass eines Tages die Gewissensbisse der «schwächsten» Lügner so unerträglich werden, dass diese aussagen werden. Wie Herr Snowden. Es kann und darf nicht sein, dass solche Lügner und Mörder ungeschoren davon kommen.

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