Elisabeth Vonarburg

pensioniert, Birsfelden

In den  Jahren nach 9/11 habe ich viele Berichte und Kommentare zum Thema gelesen. Obwohl sich Herz und Verstand dagegen wehren zu glauben, dass die Regierung eines demokratischen Staates etwas mit einem solchen Verbrechen zu tun haben könnte, dünkt es mich aufgrund der Entwicklungen nach 9/11 immer wahrscheinlicher, dass es doch so ist.

Seit dieser Katastrophe wurden und werden Überwachungssysteme und Gesetze installiert, die weitgehend in die Privatsphäre der Bürger eingreifen, angeblich zu deren Sicherheit. Man wird daran gewöhnt, Folter als normale Methode zur Verhinderung oder Aufklärung von Terroranschlägen zu akzeptieren. Die Kriege in Irak und Afghanistan sind noch nicht wirklich beendet, und man muss befürchten, dass ein weiterer Krieg mit Iran angezettelt wird. Ich glaube zwar nicht, dass es je eine objektive staatliche Untersuchung von 9/11 geben wird. Aber ich finde es grundsätzlich notwendig und an der Zeit, den Einheitsbrei an Informationen, den uns die meisten Medien servieren, zu hinterfragen und zu beobachten, welche Entwicklungen durch Ereignisse wie 9/11 ausgelöst werden und wem sie nützen.

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